Unterstützte Kommunikation als Schlüssel zu Teilhabe und Selbstbestimmung
Unterstützte Kommunikation (UK) ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen der Lautsprache, ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und sich im Alltag verständlich zu machen. Kommunikation ist dabei mehr als ein technischer Vorgang – sie ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Beziehungen, gemeinsames Handeln und gesellschaftliche Beteiligung.
Das Seminar bietet einen Einblick in unterschiedliche Formen der Unterstützten Kommunikation – von körpereigenen Ausdrucksformen wie Mimik, Gestik oder Gebärden über den Einsatz von Objektsymbolen und grafischen Symbolen bis hin zu technischen Kommunikationshilfen. Die Teilnehmenden lernen, wie diese Formen der Kommunikation individuell angepasst und in verschiedenen Lebensbereichen eingesetzt werden können.
Neben praktischen Übungen werden auch gesellschaftliche Fragen angesprochen: Welche Bedeutung hat Kommunikation für Selbstbestimmung und Mitwirkung im Alltag? Welche Rolle spielen unterstützende Technologien und kommunikative Zugänge für eine inklusive Gesellschaft? Das Seminar verbindet daher praxisorientiertes Lernen mit einer Reflexion über Kommunikation als Bestandteil eines respektvollen und vielfältigen gesellschaftlichen Zusammenlebens.