Hybride Kriegsführung am Beispiel des russischen Angriffskrieges in der Ukraine
Die sicherheitspolitische Lage Europas hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Die Rückkehr staatlicher Abschreckungslogik, hybride Bedrohungen unterhalb der Kriegsschwelle und der russische Angriff auf die Ukraine prägen ein Umfeld, in dem strategisches Denken neu bewertet werden muss. Dieses Seminar beleuchtet zentrale Entwicklungen der aktuellen Sicherheitsordnung und fragt nach den politischen, militärischen und gesellschaftlichen Konsequenzen für Deutschland und Europa. Ausgehend von den historischen Grundlagen der Abschreckung werden zeitgenössische Dilemmata moderner Sicherheitsstrategien untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Dynamiken hybrider Kriegsführung, die Verschiebungen in der europäischen Sicherheitsarchitektur und die Frage, wie Europa in einer zunehmend unsicheren internationalen Ordnung zwischen Eigenständigkeit, Abhängigkeiten und neuen Bündniskonstellationen agiert.
Kooperationspartner: VdRBw. Niedersachsen Kreisgruppe Nienburg
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